Kinderfuesse

Negative Folgen


Nicht passende Schuhe können krank machen!
Beim Österreichischen Forschungsprojekt "Kinderfüße-Kinderschuhe" konnte erstmals nachgewiesen werden, dass zu kurze Kinderschuhe negative Veränderungen an Kinderfüßen bewirken können (siehe: Ergebnisse des Österreichischen Forschungsprojektes und weltweit erste Studie zur Schädlichkeit zu kurzer Kinderschuhe: biomed_artikel.pdf
Wenn Kinderfüße nur gelegentlich in zu kleinen Schuhen stecken, sind keine gravierenden Auswirkungen zu befürchten (höchstens Hautrötungen, Blasen und schmerzhafte Füße).
Schlimm wird es erst, wenn die Schuhe immer zu klein sind (über mehrere Entwicklungsphasen hinweg) und der nötige Ausgleich fehlt (viel Barfußgehen).

Zehengelenke

Durch die Stauchung (zu kurze Schuhe) und Pferchung (zu enge Schuhe) der Zehen verändert sich die Zehenstellung. Die Folgen: Schmerzhafte Gelenksentzündungen und krankhafte Gelenksveränderungen (z.B. Hallux valgus: Schiefstellung der Großzehe).

Muskulatur

Wenn die Zehen im Schuh verschoben werden, ändert sich auch die natürliche Zugrichtung der Muskulatur. Die Folgen: Muskel- und Sehnenschmerzen, Entzündungen und Verkürzungen der Fußmuskulatur.

Gefäßsystem

Zu kleine Schuhe und erzwungene Stellungsveränderungen der Gelenke und Muskulatur begünstigen Durchblutungsstörungen. Die Folgen: Kälte- und Taubheitsgefühl, Venenleiden (z.B. Krampfadern).

Gesamter Organismus

Wenn unsere Basis (die Füße) beeinträchtigt ist, wirkt sich das auf den ganzen Körper aus. Die Veränderung der Körperstatik kann Knie-, Hüft- und Rückenbeschwerden auslösen.
Auch das Herz-Kreislaufsystem kann indirekt darunter leiden: Zahlreiche sportliche Tätigkeiten setzen nämlich ein problemloses „Funktionieren" der Füße voraus (z.b. Jogging). Bewegungsmangelerkrankungen werden so begünstigt (z.B. Verminderte körperliche Leistungsfähigkeit, Bluthochdruck).

Kinderfuese